Daniel Faust - DJ Autor Journalist

 



Daniel Faust - DJ Autor Journalist
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/danielfaust

Gratis bloggen bei
myblog.de





Links
  Meine Homepage
 
Artikel erschienen im "Gäubote"

Herrenberg – Die meisten Menschen verbringen Weihnachten und Silvester und die Tage danach im Kreis ihrer Familie. Einige aber entscheiden sich für einen Urlaub oder Kurztrip. Sie wollen die Feiertage nutzen um irgendwo hinzureisen. Der „Gäubote“ hat sich bei Herrenberger Reisebüros und Reiseveranstaltern umgehört wohin es die zum Jahresende 2006 Leute zieht. „ins Warme“ oder doch irgendwo „Einkuscheln in den Bergen“?

 

VON DANIEL FAUST

 

„Die Leute zieht es eigentlich immer in die gleichen Gebiete“, meint Jochen Weinhardt, Mitarbeiter des Reisebüros „RatzFatz-Reisen“ in Herrenberg. Eine Abweichung kann er dabei nicht erkennen. Darunter sind immer die Kanaren. „Da wollen viele hin, weil es da warm ist“, mutmaßt Weinhardt. Außerdem brechen viele Rentner zu den Kanaren auf um dort zu überwintern. Familien dagegen bevorzugen Österreich oder die Schweiz. „Die wollen da alle Skifahren und haben dort meist eine Ferienwohnung gemietet“. Neu sei allerdings das Reiseziel Thailand. „Das ist auch sehr beliebt, es ist jetzt die beste Reisezeit dafür. Das Preis/Leistungsverhältnis sei dort sehr gut. Den anhaltenden Trend, dass es die Reisewilligen ins Warme führt kann Gerlinde Besch vom „Central Reisebüro“ in Herrenberg bestätigen. Auch bei ihr zieht es die Leute nach wie vor auf die Kanaren. „Einige fliegen auch auf die Malediven“, erzählt sie. Über die Skiurlaube kann sie nur mutmaßen. „Da fahren viele nach Österreich oder Schweiz, da haben wir wenig Anfragen“. Der Grund: Die meisten Skiurlauber haben ihr festes Ziel und waren schon mal da. Die Hotels haben ihre Stammkunden und buchen direkt.

 Für viele  gilt es als chic Silvester irgendwo in einer Großstadt zu feiern. Berlin, Paris oder Barcelona sind die bevorzugten Ziele. „Mittlerweile machen die Billigfluganbieter diese Kurztrips möglich“, weiß Besch. Wer allerdings sehr günstig fliegen wollte, der hat schon vor drei oder vier Monaten gebucht.

„Das liegt an den Frühbucherrabatten, je früher man sich entscheidet zu fliegen, desto günstiger ist es“, stimmt Barbara Tschakert vom Reisebüro „Däuble Reisen“ in Herrenberg zu.  Auch Tschakert kann bestätigen, dass es die Touristen nach Asien zieht. Die Karibik und als Skiurlaubsort führt sie noch Frankreich an. Auch das Städtreisen gefragt sind, kann sie bestätigen.  Sie kann allerdings noch einen Trend für Adventszeit ausmachen. „Viele fliegen oder fahren auch zum Weihnachtsmarkt-Shopping irgendwo hin“. Nürnberg, Hamburg oder Wien sind da Ziele. „Überall da, wo es große Märkte gibt“.

Bei den Reiseveranstaltern sind die Weihnachtsfeiertage, genau wie Ostern oder Pfingsten, eine „High Season“, also eine „Hochsaison“, in der viele sich für einen Urlaub entscheiden. So auch bei der „TUI Deutschland“. Pressesprecherin Anja Braun: „Da ist es immer voll bei uns“, sagt sie. „Weihnachten unter Palmen“, nennt sie die Sehnsucht der Touristen es warm zu haben und gleichzeitig Weihachten zu feiern. „Die Hotels stellen sich darauf ein, die sind oft sehr deutsch ausgerichtet, ein Weihnachtsbaum steht dann zum Beispiel in der Hotellobby“, so Braun. „Es gibt sogar Flüge, da kann man seinen Weihnachtsbaum mitnehmen“, lacht die „TUI Deutschland“-Pressesprecherin. Manche flüchten aber auch vor dem Feiertagstrouble und wollen deshalb weg. „Das gibt es natürlich auch“, so Braun. Als weiteres Reiseziel kann sie noch Ägypten nennen, obwohl da die Hochsaison erst um Ostern oder Pfingsten ist („Da haben wir schon viele Buchungen&ldquo. Für die Adventszeit und Silvester kann auch Braun nur bestätigen, dass die Städtereisen sehr gefragt sind. „Dresden oder Wien zum Weihnachtsmarkt bummeln und Paris oder Berlin an Silvester“.

„Alltours“ ist ein Reiseveranstalter, der sich auf die „warmen Gebiete“ spezialisiert hat. „Es herrscht eine starke Nachfrage“, freut sich Carsten Deuster, Pressesprecher des Unternehmens. „Wir haben dahin einige Sondermaschinen“, so Deuster. Das Mittelmeer wurde oft und gerne angefragt bei „Alltours“.   

Kathrin Rüter, Pressesprecherin von „Öger Tours“ kann den Wunsch nach Thailand bestätigen. Sie kann aber noch als Wunschziel Kuba und die Türkische Riviera anführen. Als Stadtreiseziel will sie Istanbul empfehlen. Die Stadt hat davon profitiert, dass sie häufig in den Medien positiv dargestellt wurde. „Da fliegen viele  jetzt über Weihnachten hin, zum Christmas-Shopping“.   

12.12.06 18:32


Artikel erschienen im "Gäubote"

Der 26. steht im Zeichen der Gitarren

Herrenberg Wem es an Heiligabend beim alljährlichen "Sit in" im Jugendhaus Herrenberg zu eng wird, für den gibt es Alternativen in der Region. Auch an den folgenden Tagen gibt es Angebote für junge Leute.

 

Im "The Smike" in Rottenburg steigt an Heiligabend ab 22 Uhr das "X-Mas-Special". Fetenhits kommen aus den Boxen. "Merry Christmas" heißt es auch am selben Abend in der "B 30-Nachtarena" am Böblinger Bahnhof. Mixed Music schallt durch die Räume. Um 21 Uhr heißt es "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit". Traditionell ist im Böblinger Café "Schilling" an Heiligabend viel los. DJ Dejavue legt ab 22 Uhr auf. Eine stille Nacht wird das wohl nicht.

Am ersten Weihnachtstag kann man sehr gut ausgehen. Bei den "Desperate Housevibez" im Renninger "Impulz" spielen die DJs "Lexie" und "Mixmaster K" Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht und werden die Besucher ab 22 Uhr musikalisch beschenken.

Zwölf Jahre lang gibts das "M1" in Stuttgart schon, allerdings an verschiedenen Standorten. Das spielt aber an diesem Abend keine Rolle, die DJs Jochen Pash und Sean Finn packen ihre Vinylscheiben aus und lassen es ab 23 Uhr zum Geburtstag krachen. Auch das "Climax" lässt es krachen und zwar mit Martin Eyerer, Oliver Klein und Dubnitzky. Um 23 Uhr gehts los.

Der 26. Dezember steht im Zeichen der Gitarren. Auch im Herrenberger Jugendhaus wirds rocken, denn die Punkrocker "Zeux" geben ihr Weihnachtskonzert. Mit dabei sind "Blue Velvet" und "Sixie und Fuchs". Ab 19.30 Uhr könnte es in der Arena eng werden. Die Mähne schütteln kann man am gleichen Abend im Böblinger "See-Studio", denn dort donnern ab 21 Uhr die Metalbeats.

Im "Zoo" in Tübingen werden am zweiten Weihnachtstag "DJ Age" und "The Chief" viel "Indie Flavoured Mixed Music" im CD-Koffer haben. Von "Fatboyslim" bis "The Killers" wirds alles geben. Das Ganze nennt sich "All Mixed up remixed" und steigt ab 22 Uhr.

HipHop, Dubstep, Dancehall und Breakbeats gibts am Mittwoch, 27. Dezember, im "Epplehaus" in Tübingen. Die DJs Mex-Chillin, Mad Mation und Caustic werden auflegen. Um 22 Uhr öffnen sich die Türen. Zwei Tage später am Freitag kann man sich schon mal in Silvesterlaune feiern, und zwar in der Ergenzinger Turn- und Festhalle beim Coverrock der Gruppe "Mc Sunday". Um 20 Uhr beginnt das Konzert in Ergenzingen.

In Empfingen dagegen bekämpfen sich am gleichen Abend die Coverrockband "Double You" und die beiden DJs Boa und Webster in der "Täleseehalle" bei der "Battle" "DJ Boa XXL vs. Double You". Ab 20 Uhr greifen die Kontrahenten zu den Waffen.

 

26.12.06 22:37


Neulich-Kolumne

Rechtschreibfehler und Marketing

Neulich saß ich in einem Internetcafe. Dort stand an der Theke. "Wir danken für ihr Besuch". Das Café wird von einem Türken betrieben und es sieht so aus, als wäre er der Sprache nicht mächtig. Auf seiner Preisliste für Getränke und Snacks bietet er "Ernüsse" an. Das ist bestimmt keine euphemistische Beschreibung für "Hoden" oder ähnliches oder gibt es sogar Nüsse, die man nur als Mann essen darf? Es sollen wohl "Erdnüsse" sein.

Das Ausländer, die einen Laden betreiben (sei es ein Internetcafé oder eine Pizzeria) und Fehler in der deutschen Sprache machen, war früher normal weil sie es nicht konnten. Aber die "dritte Generation", also die Kinder  der Kinder der ersten Einwanderer - ungefähr so alt wie ich - waren doch auf deutschen Schulen und haben doch ein Umfeld, dass sie auf die Fehler hinweisen könnte. Sie lassen die Fehler. Warum? Ich habe da eine Theorie. Sie machen die Fehler extra um als "sympathisch", "nett" oder als "integrationswillig" zu gelten und somit deutsche Kunden anzulocken. Und sie haben damit Erfolg, jedenfalls bei mir. Ich esse nur gerne da einen Döner, wo an der Theke am Eingang steht: "Unseres Döner ist aus huhndert Prozent Puttenfleisch". Da bezahle ich gerne die 3 Euro. Oder bei Pizzaservicen. Neulich sollte ich für eine Party eine Partypizza holen und fuhr zu der Pizzeria hin. Beim Durchlesen der Angebote auf dem Faltblatt (da gibt es bestimmt eine Druckerei irgendwo im Remstal, die lebt nur davon diese Zettel zu drucken) entdeckte ich keine Fehler. "Pizza Magharita" hieß "Pizza Magharita" und sie gaben an mit "frischen Zutaten" zu arbeiten und der Schinken war kein Forderschinken, also ein Schinken, der immer was haben will, sondern "Vorderschinken". Die Bedienung war eine Deutsche. Wahrscheinlich ist sie Frau vom Chef. Ungefähr 40, sieht aber wie 50 aus. Das ist nicht dass was ich mir unter einem Pizzaservice vorstelle. Mir schmeckte die Pizza überhaupt nicht. Ein paar Tage später fiel mir ein Pizzaservicebestellzettel in die Hand auf dem mit "Frisher Zugbereitung" und "ausgesuchten Zuttaten" geworben wurde. Außerdem gab es eine Pizza "Al Funghi" mit "Forderschinken und Pils". Erst dachte ich: "Klasse Service, es gibt zu der Pizza ein Pils und nicht immer diesen ekeliligen Lambrusco". Doch das war nur ein (gewollter) Rechtschreibfehler. Ich bestellte bei einer schwerhörigen Dame eine Pizza Schinken mit "Forderschinken" aber ohne Pils. Und was soll ich sagen? Die Pizza hat sehr gut geschmeckt. Da wird sich nicht auf korrektes Deutsch konzentriert, sondern auf die "Frishe Zugbereitung mit ausgesuchten Zuttaten".

Diese Markentingstrategie hat sich bestimmt eine renommierte Werbeagentur ausgedacht und verdient damit Millionen.

26.12.06 22:45


Artikel - Gäubote

In Böblingen lässt man es schon am Freitag und Samstag krachen, allerdings ohne Böller und Raketen, sondern mit Gitarren. Das „Metalforever-Festival" steigt da nämlich in der Sporthalle. Zwei Tage lang kann man da abrocken. Der Freitag gehört ganz dem Coverrock, denn dort spielen fast ausschließlich „Tribute-Bands" wie „Big Balls" („ACDC" oder „The Greedy Bastards" („Metallica". Außerdem dabei „GUNZ `N`ROSES" und „Crowd in Anger". Los geht’s schon um 13 Uhr. Der Samstag gehört dann den Bands, die ihre eigenen Songs spielen. Es sind unter anderem dabei „Stereopilot", „Gun Barrel" und die Band „Chinchilla". Um 12 Uhr erklingen am Samstag die ersten Riffs. Alle Rockgitarristen sind am Freitagabend aufgerufen beim Weltrekordversuch dabei zu sein. Die Veranstalter wollen den Weltrekord „Größtes Musikensemble Gitarre" brechen und brauchen deshalb Unterstützung.

Mehr Infos unter www.metalforeverfestival.de . Die Einnahmen der Veranstaltung gehen an Kinder in Not. Noch ein Grund mehr dahinzugehen.

Nicht weniger rocken wird es am Freitag im „Move" in Stuttgart, denn da treffen die 80er auf House bei der Party „Die Disco". Jochen Stöckle (80er) legt zusammen mit DJ Greg Gelis (House) auf. Um 23 Uhr beginnt die Party und wer schon mal da war, der wird wissen, dass es sich lohnt früh da zu sein.

Mehr Auswahl bei der Musik am Samstagabend, das verspricht „SWR3 goes clubbing" im „Bett" im Filmhaus. René Hagdorn wird Mixed Music auflegen. Ab 22 Uhr sollte man da schon im „Bett" sein, denn die Schlange am Eingang ist immer von Anfang an lang.

Im Gäu kann man unter anderem im „Orange" feiern, denn dort versprechen die Macher eine „Silvester Gala". Ein Buffet wird es geben und dazu jede Menge Musik aus den Boxen. Um 19 Uhr öffnen sich die Türen dort zum letzten Mal in diesem Jahr.

Wen es an Silvester in die Landeshauptstadt Stuttgart zieht, der ist im „M1" im „Bosch"-Areal sehr gut aufgehoben und wer auch noch auf krachende Housemusik steht noch besser. Die „Tune Brothers" werden da auflegen, als Support sind die „Soul Twins" engagiert. Ab 23 Uhr kommt man hoffentlich am Türsteher vorbei.

Wenn James Brown noch und vor allem in Stuttgart leben würde, er wäre wahrscheinlich in den „Perkins Park" gegangen. Dort legen zur Silvesterparty „A Supreme Experience" nämlich DJ Passion, Top Dan Hip Hop. R´n´B und Black Classics auf. Im kleinen Club läuft House. Ab 21 Uhr kann getanzt werden.

Im Tübinger „Blauer Turm" dagegen wird es elektronisch beim „Big Silvester". M. Drysch und „plattenspieler" legen ab 23 Uhr auf.

Und schon bitte vorher eine Dose „Whiskas" kaufen, der Kater an Neujahr will ja versorgt werden.

DANIEL FAUST

30.12.06 20:58





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung