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Artikel erschienen im "Gäubote"

Endzeit für Mafiosi


Laut und rockig: "Katzera" im Schlosskeller GB-Foto: Schmidt

Wer sich am Samstagabend einen netten und ruhigen Abend im Kellergewölbe des Herrenberger "Schlosskeller" machen wollte, der war an diesem Abend völlig falsch. Wer allerdings auf laute Gitarren, krachende Schlagzeuge, gegrölte und rotzige Texte stand, der war genau richtig. Denn dort gaben die Herrenberger Bands "Katzera" und "Callous Pain" ein gemeinsames Konzert.

 

"Katzera" kennt man aus dem Jugendhaus Herrenberg. Sie proben dort im "Bunker" und machen Metal-Musik. "Wir haben viele Vorbilder Judas Priest, Metallica oder Slipknot erzählt Sänger Simon Thiele (21) aus Altingen. Auch dabei sind: Till Bruckner (20) aus Bondorf (Gitarre), Sebastian Thiele (17) aus Altingen (ebenfalls Gitarre), und Schlagzeuger ist Jan Morgenthaler (21) ebenfalls aus Altingen. Normalerweise hat die Band auch eine Bassistin, Kädder Seuffert, die aber an diesem Abend nicht dabei war.

"Es ist für uns eine Ehre, vor Callous Pain zu spielen", meint Simon Thiele zu Beginn noch recht freundlich, doch dann wird er weniger freundlich und singt von "Endzeitstimmung" und grölt den Weltschmerz unter anderem im Lied "Your own apocalypse" heraus. Die Ankündigungen "ohne Hosen zu spielen" machten sie nicht wahr, nur Drummer Morgenthaler zog sein T-Shirt bei "Sweet Dreams" von Marylin Manson, das im Original von den "Eurythmics" aus den 80ern stammt, aus.

Außerdem hatte er ein Poster der Sängerin "LaFee" auf die Bassdrum geklebt. Und das nicht, weil er sie schätzt. Das Poster wurde durch den Gebrauch der Bassdrum und den Druck nach und nach verfetzt, wohl ein stiller Protest gegen Chartmusik. Für die Zukunft haben sich die Musiker, die das "Bunker-Aid"-Festival im November als "bestes Konzert" bezeichnen, Aufnahmen im Jugendhaus Ende Februar geplant.

Als Headliner spielten an diesem Abend "Callous Pain" und die geben als Musikrichtung "Palermo-Rock" an. "Wir wurden ständig gefragt, was für Musik wir denn machen und irgendwann haben wir uns auf Palermo-Rock geeinigt", sagt Sänger und Gitarrist Marco Borsellino, der in der Band das "Sizilianische" ausmacht. Neben Borsellino sind dabei: Christian Palm an der Gitarre, Robert Schmidt am Bass und am Schlagzeug sitzt Lars Rauss.

Um den Stempel "Palermo-Rock" endlich mal gerecht zu werden, haben sich die vier eine Kostümierung überlegt. Zu der Erkennungsmelodie von "Der Pate" kamen sie in Mafioso-Kleidung (schwarze Anzüge, weiße Hemden, schwarze Hüte und Sonnenbrille) auf die Bühne und dann legten sie los. Rotzige Gitarren, tiefer Bass und Texte über die Liebe und den Alltag. Und so spielten sie Hits aus ihrem Album "Lost on our Way to Palermo" wie "Waiting", "Leave the City" oder "Novità".

 

10.1.07 14:28
 


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